Krebszellen verhalten sich anders als gesunde Zellen. Diese Zellen zeigen ein „artfremdes Verhalten“. Sie können sich nicht in einen Verband integrieren, treten über die Organgrenzen, bilden „Satellitenstädte“, zehren den Körper aus, zeigen eine andere Struktur und andere Rhythmen als gesunde Zellen. Sie machen dies so lange, bis ihr Wirt stirbt und sie mit ihm.

Gesunde Zellen haben einen gewissen „Bauplan“ und zeigen eine bestimmte Struktur. Anhand dieser Struktur kann man unter dem Mikroskop erkennen, um welchen Zelltyp es sich handelt. Ebenfalls kann man erkennen, ob eine Zelle gesund oder krank ist. Eine veränderte Struktur von Organen (Zellen) lässt immer Rückschlüsse auf eine Krankheit zu. Diese Erkenntnis ist wichtig bezüglich einer Therapie, beziehungsweise für die Gesunderhaltung unseres Körpers. Strukturbildung ist allgemein ein sehr wichtiges Thema, wenn wir uns mit der lebendigen Natur befassen. Bereits Goethe hat sich in seinen „Schriften zur Naturwissenschaft“ mit der Morphogenese, also der Bildung von Strukturen beschäftigt. In der modernen Zeit sind es Naturforscher und Vordenker wie Rupert Sheldrake, die sich mit dem Thema der Strukturbildung auseinandersetzen. Sheldrake postuliert „morphogenetische Felder“, die auf alle lebenden Systeme einen Einfluss haben.

Zugegeben, noch eine Theorie – diese kann jedoch einen maßgeblichen Einfluss auf unser dogmatisches und materielles medizinisches Denken haben. Geben wir unserem Körper die richtigen Informationen, werden die Zellen auch in der korrekten „Ordnung“ aufgebaut. Die dafür notwendigen Informationen kann uns eine gesunde Nahrung geben, biologisch, unmanipuliert und frei von Schadstoffen. Krebszellen zeigen nicht nur eine andere Struktur als gesunde Zellen, sie leben auch einen veränderten Rhythmus. Sie verweigern den normalen Zelltod (Apoptose), leben dadurch deutlich länger und vermehren sich ungehemmt. Dieser veränderte Rhythmus geht aber nicht von den Krebszellen aus, er ist vielmehr ein Resultat einer unnatürlichen Lebensführung. Es ist bewiesen, dass Arbeit während der Nachtstunden eindeutig das Risiko erhöht, an Krebs zu erkranken. Arbeiterinnen, die während der Nacht arbeiten müssen, haben ein um
36 Prozent höheres Risiko an Brustkrebs und ein um 35 Prozent höheres Risiko an Darmkrebs zu erkranken. Dies hängt mit damit zusammen, dass wir, durch die Evolution bedingt, daran gewöhnt sind in der Nacht zu schlafen. Aktivitäten wie Schichtarbeit bringen unsere Rhythmen durcheinander und schaden  offensichtlich langfristig unserer Gesundheit. Ebenfalls als schädlich erwiesen hat sich der oftmalige Wechsel von Zeitzonen. Die Folge ist uns als „Jetlag“ bekannt.
Machen wir eine Fernreise, brauchen wir mehrere Tage, um uns an den neuen Ort zu gewöhnen. Haben wir das getan, dann geht es bald wieder Richtung Heimat und der nächste Jetlag beginnt. Ein weiteres wichtiges Detail sollten wir bei der Krebserkrankung ebenfalls nicht vergessen: Es ist wohl die erkrankte Zelle, die wir beobachten können, um danach eine Diagnose zu stellen. Bei jeder Erkrankung ist jedoch auch die Umgebung der Zelle wichtig und dies ist nun einmal das Bindegewebe. Dieses Gewebe durchzieht den Körper vom Scheitel bis zur Sohle und alle Zellen stehen damit in einem regen Austausch. Man nennt das  indegewebe auch die „Matrix“, angelehnt an das lateinische Wort für Mutter (lat.: mater). Es können Phasen im Leben entstehen, in denen das Bindegewebe seine Leichtigkeit verliert. Es wird zäh – vergleichbar mit Gelatine, die man in warmes Wasser gibt. Das Wasser kann dann nicht mehr pulsieren. Und wenn wir chronisch verschlackt sind, kann die Matrix nicht mehr pulsieren, schnürt die Zellen quasi ein und einer Krankheit wurde die Tür geöffnet. Das Zellmembranpotenzial sinkt, die Zelle bekommt zu wenig Nährstoffe, zu wenig Sauerstoff und entartet. Aber nicht nur die Umgebung hat einen Einfluss auf die Zellveränderung. Auch die erkrankten Zellen beeinflussen die Tagesrhythmen.

In fortgeschrittenen Stadien von Krebserkrankungen konnte man eine völlige Entgleisung, bis hin zum völligen Verlust der carcadianrhytmischen Gliederung der Körperfunktion erkennen. Es herrscht Chaos im Körper. Dieses Chaos wird zudem durch die unmittelbare Umgebung des erkrankten Menschen gefördert. Je mehr Stress entsteht, desto schwieriger wird es zu genesen. Dieser Stress kann zum Beispiel durch Blutbefunde, gutgemeinte Ratschläge besorgter Freunde oder Verwandter, aber auch die Umgebung im Spital mit Hektik, Elektrosmog und Störung entstehen. Eine Genesung vollzieht sich auch immer in Rhythmen. Kehren die Rhythmen in den Körper und somit in unsere Zellen zurück, bestehen die besten Aussichten, gesund zu werden. Neben dem Strukturverlust und den Verlust an Rhythmen zeigt die Krebszelle ein weiteres Merkmal. Sie hat die Fähigkeit verloren, zu kommunizieren und somit zu kooperieren. Die Kommunikation zwischen den Zellen funktioniert über Lichtteilchen, sogenannte Biophotonen. Dies bedeutet, dass jede Zelle ein ultraschwaches Licht ausstrahlt, das sich zwar im sichtbaren Spektrum befindet, jedoch für uns zu schwach ist, um es mit freiem Auge wahrzunehmen.

Dieses Licht sagt etwas über die Gesundheit einer Zelle aus und über ihre Fähigkeit zur Kommunikation. Interessanter Weise sind nicht jene Zellen die gesündesten, die am hellsten strahlen, sondern jene, deren Lichtabgabe geordnet ist. Kohärenz in der Lichtabgabe von Zellen ist also ebenfalls ein Maß für Gesundheit.

Mit diesem kurzen Artikel möchte ich Ihnen zeigen, dass neben den biochemischen Reaktionen in unserem Körper auch biophysikalische Prozesse von höchster Bedeutung sind. Die Biophysik ist, meiner Meinung nach, der Biochemie nicht nur ebenbürtig, sondern sogar übergeordnet. Kommende Therapiekonzepte, die jetzt gerade entwickelt werden, lassen berechtigte Hoffnungen aufkommen, künftig chronisch kranke Menschen besser begleiten zu können. Die verbreitete Meinung, dass man jene Gene, die Krebs entstehen lassen, isolieren, danach manipulieren und somit den Krebs besiegen kann, hat sich bis jetzt als falsch erwiesen.

Einige philosophische Gedanken möchte ich diesem Artikel noch anschließen. Meiner Meinung nach, ist die Krebserkrankung ein soziales Problem.

Ein Großteil der Menschheit verhält sich wie eine Krebszelle. Wir leben keine Rhythmen mehr, vor allem nicht in den Großstädten. Wir verändern die Struktur unseres einzigen Heimatplaneten, indem wir die Erde aufreißen und nach Öl bohren, sogar im Meer. Wir roden riesige Waldflächen, um billiges Palmöl gewinnen zu können. Ein Plastikmüllhaufen überzieht die Erde. Wir gestatten Diktatoren, Millionen von Menschen zu regieren und sogar zu töten, ohne nennenswert darauf zu reagieren. Wir lassen es zu, dass die EU Umweltgifte weiter zum Einsatz kommen lässt, auf der anderen Seite aber wichtige Heilpflanzen verbietet. Die Waffenindustrie wird gefördert, der Hunger in der Welt damit auch. Afrika, ein wunderschöner Kontinent, wird ausgebeutet und dann wundern wir uns, wenn die Flüchtlinge vor unseren Toren stehen. Jene Menschen, die an Krebs erkranken, haben – meiner Meinung nach – die Aufgabe übernommen, uns auf diese Missstände und viele weitere hinzuweisen. Dafür ist ihnen Respekt zu zollen. Dies mag abgehoben klingen, aber Krebs ist und bleibt ein soziales Problem. Ohne weitreichende, weltweite Veränderungen werden wir das Problem dieser Erkrankung nicht lösen können.