Plastikmüll

 

Manche Menschen haben Angst, begründet oder unbegründet, vor dem dritten Weltkrieg. Nun, wir können jedem die Unsicherheit vor einem dritten Weltkrieg nehmen, denn wir befinden uns mittendrinn und zwar in einen Krieg den wir nicht gewinnen können. Es ist der Krieg gegen die Natur und er betrifft die gesamte Menschheit.

Ich werde in unserer „Wahlchallenge“ zur Wahl 2017 natürlich einige weitere Umweltthemen ansprechen. Heute konzentriere ich mich auf das Thema Plastik. Zur aktuellen Situation kann man sagen, dass unsere Meere an Plastik „ersticken“. Nach der wissenschaftlichen Zeitschrift „Science“ gelangen jährlich 8 MILLIONEN Tonnen Plastik in die Weltmeere und dies neben vielen anderen Tonnen von Müll, den wir Jahr für Jahr versenken. Meeresbewohner verenden daran und Mikroplastik gelangt über den Verzehr von Fischen in unsere Körper. Wenn Ihr Euch mehr mit diesem Thema beschäftigen wollt, dann könnt Ihr Euch über die eingefügten Links informieren.

Es gibt jedoch Auswege. Italien und Frankreich haben bereits teilweise Verbote für konventionelles Plastik eingeführt, Österreich „wartet noch ab“ und will stattdessen bis zu 50 Cent pro Sackerl einheben. Eine Maßnahme, die nichts, also wirklich gar nichts bewirken wird. Sind wir doch ehrlich. Wenn wir um 40 oder 50 Euro einkaufen, sind uns 50 Cent komplett egal. Oder? Bei der Verordnung handelt es sich um eine reine „ökologische“ Propaganda, ohne jeglichen Wert für die Natur.

Warum fördert man nicht die Produktion von „Bioplastik“ und schreibt dessen Einsatz als verpflichtend vor? Es gibt bereits genug Alternativen zu den unbeliebten, ungesunden Erdölprodukten.

Die Politik wird, aus Gründen des Wettbewerbes, nur langsam reagieren. Daher sind wir Bürger aufgefordert zu handeln. Plastik … meiden, meiden, meiden. Global denken und lokal handeln.

Links:

https://de.wikipedia.org/wiki/Plastikmüll_in_den_Ozeanen

Bezüglich „Bioplastik“ findet man sehr unterschiedliche Angaben. Eine Erkenntnis jedoch ist, dass es noch keine 100 % Lösungen gibt, Ansätze sind jedoch vorhanden. 

Unsere Ratschläge sind: Vermeidung, Wiederverwertung, richtige Entsorgung und, wenn es machbar ist, auf Bioplastik umzusteigen! Siehe: www.dr-ehrenberger.eu