Glyphosat

Unter Glyphosat versteht man „Unkrautvernichtungsmittel“, das in einem Produkt mit dem Namen „Roundup“ enthalten ist. Roundup ist in nahezu jedem Baumarkt in Österreich frei erhältlich. Man braucht dazu keinen besonderen Ausweis, auch bei der Anwendung gibt keine offiziellen Vorschriften, nur jene Ratschläge, die die herstellende Firma Monsanto auf der Verpackung macht.

Schon seit Jahren wird der Einsatz von Glyphosate heftig diskutiert. In der EU sind sie derzeit zugelassen, allein in Deutschland wurden im Jahr 2014 5500 Tonnen davon eingesetzt. Obwohl die WHO Glyphosat als „wahrscheinlich krebserregend“ einstuft, ist dies für die EFSA (Europäische Agentur für Ernährungssicherheit) kein Hindernis ernsthaft zu erwägen, diese Substanzen für weitere zehn Jahre zuzulassen. Diese Entscheidung wird für Ende 2017 erwartet. Vor einigen Wochen wurde bekannt, dass die EFSA die wichtigsten Passagen über die Beurteilung von Glyphosate einfach von einem Papier abgeschrieben hat, das Monsanto (jetzt im Besitz von Bayer) selbst verfasst hat.

Glyphosatrückstände wurden bereits ins verschiedenen Lebensmittel, in Muttermilch und im Urin festgestellt. Alle Untersuchungen und Studien die gemacht wurden, betreffen übrigens Ratten, Mäuse, Hunde und andere Labortiere.

Herr Prof. Dr. Dr. Johannes Huber bezeichnet Glyphosat als vermutlich krebserregend. Seine Aussage: „Dieses Mittel steht zusehends im Verdacht, Prostata- und Brustkrebs zu verursachen“. Prof. Huber ist ein weltweit anerkannter Hormonspezialist. Seine Aussage dürfte sich bis zu unseren Ministerien noch nicht durchgesprochen haben.

Eine Stellungnahme des AGES (Österreichische Agentur für Ernährungssicherheit) bezüglich den Glyphosaten kannst Du in einem der Links selber nachlesen. Wieder einmal: „Die AGES als Handlanger der EFSA“.

Links:

https://www.global2000.at/sites/global/files/Glyphosate_im_menschlichen_Koerper_0.pdf

http://derstandard.at/2000064123060/Glyphosat-Efsa-Bericht-teilweise-Kopie-von-Monsanto-Papier

https://www.global2000.at/glyphosat-bier-oesterreich

Mach Deinen Gemeindecheck bezüglich dem Einsatz von Glyphosaten:

https://glyphosat.greenpeace.at/glyphosat-gemeinde-check/?

Sehr lustig: !!! unbedingt ansehen:

https://www.youtube.com/watch?v=AbfJ4VwHIqw

Offizielle Stellungnahme der AGES:

https://www.ages.at/service/service-presse/pressemeldungen/verbraucherinnen-information-zu-glyphosat/

Zitate aus der offiziellen Roundup Seite im Internet:

Für einen dauerhaft gesunden Rasen ist es unabdingbar, Löwenzahn zu bekämpfen. Löwenzahn überwuchert Alleen und Rasenflächen. Löwenzahn ist ein mehrjähriges Unkraut, das überall im Rasen wachsen kann und somit mit einem Unkrautvernichter bekämpft werden sollte.

Die richtige Rasenpflege ist ebenso äußerst wichtig, um Gänseblümchen zu bekämpfen. Dabei gilt es, den Rasen zu lüften, den Rasen nachzusäen und zu düngen. So kann Halm an Halm wachsen, und die Gänseblümchen haben keine Chance mehr, sich flächenmäßig auszubreiten. Den Gänseblümchen wird somit wichtiger Lebensraum genommen, und sie nehmen in Zahl und Fläche immer weiter ab.

Brennnesseln sind bei uns als besonders tückische Pflanzen bekannt. Die wenigsten Pflanzen lösen derartige Gefühle bei Kindern aus. Den Grund dafür kennt jeder, der schon einmal in eine Brennnessel gefasst hat. Die sogenannten Brennhaare der Pflanze verursachen das Einspritzen der Ameisensäure bei Berührung. Als Ergebnis bilden sich dann meist stark gereizte Hautpartien. Besser ist es also, Brennnesseln gleich zu bekämpfen.

Dümmer geht es nicht, kein weiterer Kommentar!