Naturgesetze

Der Wahlkampf 2017 in Österreich geht in seine Endphase. Politische Beobachter meinen, dass es sich um einen „Persönlichkeitswahlkampf“ handelt, wobei die Parteien in den Hintergrund getreten sind. Nun, dies mag vielleicht so sein, wo aber sind die Persönlichkeiten?

Wir befinden uns im letzten Drittel unserer Challenge. Es liegen schon einige Antwortschreiben vor, die Bilanz ist bis jetzt ernüchternd. Aufbauend jedoch ist, dass verschiedene Themen, die wir schon behandelt haben, plötzlich auch im „Wahlkampf“ an Bedeutung gewinnen. U.a. handelt es sich um das Thema „Glyphosat“ und um „Palmöl“.

Die derzeitigen Kampagnen zeigen leider, wie planlos unsere Politiker bzw. Parteien agieren, wie sehr sie versuchen von verschiedenen Themen abzulenken und wie hässliche eine Wahl werden kann.

Warum können diese Vorgangsweisen nicht funktionieren? Ganz einfach: Sie entsprechen nicht den Spielregeln der Natur. Naturgesetzte können vom Menschen nicht außer Kraft gesetzt werden, denn sie wurden auch nicht von uns Menschen erfunden. Handelt man nach den Grundgesetzen der Natur, dann wird man Erfolg haben, missachtet man sie, dann gibt es früher oder später Probleme. Die Gesetze der Natur gelten für alle lebenden Systeme.

1.Naturgesetz:

Strukturbildung: Jeden Tag können wir in der Natur beobachten wie sich Strukturen bilden, sowohl in der belebten, als auch in der unbelebten Natur. Blumen, Kristalle, Organe, Gemüse, Obst, gefrorene Wassertropfen sind nur einige Zeugen davon. Viele Parteien (bei einer Partei handelt es sich um ein lebendiges System), haben keine innere, natürliche Struktur. Wenn eine solche Struktur jedoch nicht vorhanden ist, ist ein System nicht dauerhaft beständig. Die Wähler wünschen sich aber Beständigkeit, denn sie brauchen einen Halt.

2.Naturgesetz:

Kommunikation: Ein weiteres, grundlegendes Gesetz in der Natur ist das Gesetz der Kommunikation. Pflanzen kommunizieren miteinander, Tiere und auch der Mensch sollte dies tun. Geht in einer Partei die Kommunikation verloren und negiert eine Partei die ehrliche Kommunikation zu ihren Wählern, dann ist ein Misserfolg vorprogrammiert. In Österreich werden im Moment, also vor den Wahlen, nur „schöne“ Botschaften kommuniziert. Diese nennt man auch „Wahlzuckerl“. Wie es wirklich um unsere Erde und die Wirtschaft bestellt ist, wird totgeschwiegen. Daher kann man die Wahlzuckerl auch nicht einlösen. Weder die Politiker, noch die Wähler.

3.Naturgesetz:

Kooperation: Jede positive Evolution kann nur durch Kooperation ausgelöst werden, dies ist biomathematisch bewiesen (Martin Nowak, Österreichischer Biomathematiker, lehrt in Harvard).

Die Parteien sind auch angesichts der schwerwiegenden, weltweiten Problemen nicht zu einer Kooperation bereit. Korruption statt Kooperation lautet das Motto. Diese Einstellung kann, nach den Gesetzen der Natur, keinen Erfolg haben.

Es gibt noch mehrere Gesetze der Natur, gegen die die Politik verstößt. Es würde zu lange dauern diese hier aufzulisten. Sicher ist jedoch, dass man sie nicht außer Kraft setzen kann, sie gelten ewig.