Von Nikki-Carina Merz

 

Mineralstoffe bilden zusammen mit Sonnenlicht und Wasser die Grundlage des Lebens.

Ob Stoffwechsel, Blutbildung oder das Zusammenspiel von Muskeln und Nerven – nichts funktioniert in unserem Körper ohne Mineralstoffe.

 

Mineralstoffe sind so vielseitig wie unsere Ernährung!

Sie transportieren Sauerstoff durch unseren Körper, dienen als Bausteine für Zähne und Knochen, spielen eine Rolle beim Wachstum, dienen der Aktivierung von Enzymen und unterstützen die Entgiftung.

Alleine Magnesium ist an der Aktivierung von über 300 Enzymen beteiligt, um nur einen kleinen Einblick in die vielseitige Wirkung von Mineralstoffen zu geben. Außerdem kommen Mineralstoffe auch zum Einsatz, wenn der Körper Vitamine verwertet. Manche Forscher sind sogar der Meinung: ohne Mineralstoffe sind Vitamine wertlos.

Was sind Mineralstoffe?

Mineralstoffe sind essentielle Nährstoffe, die an sich anorganisch sind. Da der Körper sie aber nicht selbst herstellen kann, nehmen wir sie über die Nahrung auf und in dieser Form sind sie an organische Verbindungen gekoppelt. Mehr dazu später. Aufgrund ihrer Konzentration im Körper und des täglichen Bedarfs unterscheiden wir zwischen Mengen- und Spurenelementen. Mengenelemente sind jene Mineralstoffe, von denen der Körper täglich mehr als 100 mg benötigt und Spurenelemente sind jene die im Körper nur in kleinen Spuren (unter 50 mg/kg Körpergewicht) vorkommen.

Mineralstoffmangel

Ein Mineralstoffmangel ist nicht leicht zu erkennen.

Zum einen kann ein Mineralstoffmangel jahrelang unbemerkt im Körper fortschreiten. Beispielsweise sind die Knochen der Magnesiumspeicher des Körpers, bei einer Unterversorgung wird hier schleichend Magnesium entzogen um die essentiellen Vitalfunktionen abzudecken.

Zum anderen ist es praktisch unmöglich zu kontrollieren welche Menge an Mineralstoffen oder gar Spurenelementen man im Laufe des Tages zu sich genommen hat. Der Mineralstoffgehalt in Lebensmitteln wird nämlich über den Boden beeinflusst auf dem die Pflanze heranwächst. Ist dieser ausgelaugt können uns die Lebensmittel auch nicht genügend Mineralstoffe zur Verfügung stellen.

Erhöhter Bedarf

Dazu kommt, dass insbesondere Kinder während der Wachstumsphase, aber auch Erwachsene bei erhöhtem Verbrauch (während Stress-Phasen) oder schlechter Versorgung (einseitiger Ernährung) und ältere Menschen mit einer trägen Verdauung (wobei die Nährstoffe nicht mehr optimal aufgenommen werden), einen Mangel aufweisen können. Diese Personengruppen haben definitiv, temporär einen höheren Bedarf an Nährstoffen insgesamt.

Bei Stress ist sogar erwiesen, dass der Körper bis zu 30% mehr Magnesium ausscheidet, dazu gehört auch körperlicher Stress wie bei z.B. Leistungssport.

Anorganisch & Organisch

Ab und zu erhalten wir die Anfrage, ob unser kolloidales Silizium organisch sei. Solche Anfragen sind ursprünglich vermutlich auf die englische Übersetzung von „organic“ also „biologisch“ zurückzuführen. Zwischenzeitlich hat es sich auch eingebürgert, dass für Marketingzwecke von organischen Mineralstoffen gesprochen wird. Hiermit ist oft gemeint, dass die enthaltenen Mineralstoffe natürlich gebunden sind und somit eine höhere Bioverfügbarkeit (Verwertbarkeit für den Körper) haben. Siehe hierzu auch „Bio & Mineralstoffe“ im nächsten Abschnitt.

Tatsache ist: alle Formen von Mineralstoffen und den dazugehörenden Spurenelementen sind anorganisch. Das ist ihre natürliche Form. Für den Körper am besten sind Mineralstoffe die an organische Verbindungen gekoppelt sind. Beispiele für organische Verbindungen sind Vitamine, Lipide, Kohlenhydrate oder Proteine.

Citrate erhöhen die Bioverfügbarkeit

Mineralstoffe in Lebensmitteln werden dem Körper also nie isoliert, sondern immer in einer Mineralstoffverbindung angeboten. Verbindungen sind generell eines der wichtigsten Merkmale wieso natürliche Nahrungsergänzung viel wirkungsvoller und langfristig auch gesünder, als synthetische Nahrungsergänzungsmittel sind. Denn was wir zu uns nehmen ist noch lange nicht was der Körper im Darm tatsächlich aufnehmen kann. In Studien konnte belegt werden, dass organische Verbindungen vom Körper generell besser aufgenommen werden können, als anorganische Verbindungen.

Eine bei Mineralstoffen wichtige Form von organischen Verbindungen sind Citrate. So konnte beispielsweise in einer Vergleichsstudie mit verschiedenen Magnesiumverbindungen gezeigt werden, dass Magnesiumcitrat als einzige Verbindung sowohl nach einmaliger Einnahme (24 Stunden-Messung) als auch nach fortlaufender Einnahme (60 Tage-Messung) zum Anstieg der Magnesium-Plasmakonzentration im Körper führte.
(Walker et al., Mg citrate found more bioavailable than other Mg preparations in a randomised, double-blind study. Magnesium Research 16:183-191 (2003))

Bio & Mineralstoffe?

Weder organische noch anorganische einzelne Stoffe können biozertifiziert werden. Nur was natürlich heranwächst und im Ganzen angeboten wird kann solch eine Zertifizierung erhalten. So würde beispielsweise ein isoliertes Vitamin C aus der Acerolakirsche keine Biozertifizierung erhalten, auch wenn die verwendeten Früchte aus biologischem Anbau stammen. Hingegen ein Acerolapulver aus ganzen Früchten kann biozertifiziert werden und einen hohen Gehalt an natürlichem Vitamin C ausweisen, wie unser Bio Naturvitamin-C-Pulver.

Genauso verhält es sich bei allen organischen und anorganischen Stoffen. Sollten Sie also bei Mineralstoffen zu einer biologischen Quelle greifen wollen, können Sie beispielsweise zu Superfoods wie unserem Bio-Dinkelgras greifen. Diese weisen dann einen hohen Gehalt an bestimmten gewünschten Stoffen aus, bei unseren Bio Dinkelgras Presslingen sind das Magnesium, Mangan, Eisen, Vitamin A, B12 und K, alles in „organischer“ und biologischer Form.