Aroniabeere – Aronia melanocarpa

Familie: Rosaceae (Rosengewächse) Sub: Spiraeoideae (Kern- und Steinobstgewächse) Synonyme: Apfelbeere, Schwarze Eberesche Medizinisch verwendete Pflanzenteile: Früchte

Energie, Elemente, Organbezug

Temperatur: kühlend Geschmack: bitter, herb, säuerlich
Eigenschaften: blutdruckregulierend, durchblutungsfördernd, entkrampfend, entzündungshemmend, herzschützend, immunstimulierend, adstringierend, ausleitend Funktionskreis: HOLZ, FEUER – Leber und Gallenblase, Herz, Dünndarm

Inhaltsstoffe

Vitamin A, C, E, H, K, sowie alle B Vitamine, Flavonoide, Polyphenole, Anthocyane, OPC, Gerbstoffe, Eisen, Jod, Folsäure, Magnesium, Kalium, Zink, Calcium, Mangan, Phosphor und Kupfer

Ursprung

Ursprünglich stammt die Beere, auch schwarze Apfelbeere genannt, aus dem östlichen Nordamerika und dem Süden Kanadas. Bereits im 18. Jahrhundert wurde die kleine Beere über Russland nach Osteuropa und Skandinavien gebracht. Sie kommt mit wenig Niederschlag aus und wurde wegen ihrer erstaunlichen Frostresistenz und ihres Ertragsreichtums sehr schnell beliebt. Heute befinden sich die größten Anbaugebiete in Polen, Tschechien, Bulgarien, Schweden und Slowenien.

Therapeutische Anwendung

Immer wieder konnte die positive Wirkung der Apfelbeere auf unsere Gesundheit beobachtet werden. Auch in Regionen, in denen der Alkoholkonsum nicht zu knapp ist, bemerkte man, dass der Konsum der kleinen Beere bewirkt, dass es erstaunlich wenige Lebererkrankungen gibt. In den Osteuropäischen Ländern gilt die Aroniabeere offiziell als Heilpflanze, nicht zuletzt wegen des hohen Gehaltes an Polyphenolen. Vor allem Flavonoide, die in der Aroniabeere in einer großen Menge enthalten sind. Diese Stoffe schützen vor Krebserkrankungen, halten unser Blut flüssig und geben uns so Schutz vor Herzinfarkt und Schlaganfall.
Der Gehalt an OPC lässt sich ebenfalls sehen und ist durchaus wünschenswert. OPC ist ein effektiver Fänger von freien Radikalen und somit ein ausgezeichneter Zellschutz. Ellagsäure (wirkt gegen Bakterien, hemmt das Wachstum von Krebszellen), Phenol (unterstützt die Entgiftung – Biotransformation) und Anthocyane (Farbstoffe, schützen vor UV Strahlung) runden die erstaunlichen Wirkungen unseres kleinen Superhelden ab.
Für die Herstellung der Kapseln verwenden wir nicht die ganze Aroniabeere, sondern den Pressrückstand, weil dieser unter anderem einen deutlich höheren Anteil an OPC aufweist.
In Studien konnte nachgewiesen werden, dass die Aroniabeere nicht nur unsere Leber schützt. Sie schützt auch unsere Gefäße, indem sie entzündungshemmend wirkt und den Blutdruck senkt. Sie kann verhindern, dass das als schädlich bekannte LDL Cholesterin in unserem Körper oxidiert und somit nicht in die Gefäßwände eingelagert wird. Außerdem werden die Blutzuckerwerte positiv beeinflusst, dies betrifft nicht nur den aktuellen Blutzuckerwert, sondern auch den Langzeitwert (HbA1c).

Indikationen im Überblick

  • bei Belastung durch Smog bzw. Abgasen
  • bei Durchblutungsstörungen
  • bei Herz- bzw. Gefäßproblemen
  • bei hohen Cholesterinwerten
  • bei Rauchern
  • bei Stress und Burnout
  • bei Typ II Diabetes
  • bei übermäßigem Alkoholgenuss
  • zur Vermeidung chronischer Krankheiten

Die Liste der Studien über die Aroniabeere und ihre Inhaltstoffe ist lange. Wenn Sie sich näher dafür interessieren, dann möchte ich Sie an dieser Stelle an die Fachliteratur verweisen.

 Synergistische Effektedurch Zugabe von: Konabeere – Coffea arabica

Antioxidantien

Antioxidantien sind Moleküle, die den Körper vor dem Überschuss an freien Radikalen (oxidativem Stress) schützen können. Dazu gehören Vitamine, Mineralstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe, Spurenelemente usw. All diese kleinen Helfer bewahren uns vor chronischen Erkrankungen, indem sie freie Radikale entschärfen. Dies gelingt ihnen mittels der Abgabe von Elektronen an die schädlichen Substanzen.

ORAC

Die Kraft von Antioxidantien misst man mittels des sogenannten ORAC Wertes. ORAC ist eine Abkürzung für: „Oxygen radical absorbance capacity“. Je höher der ORAC Wert eines Lebensmittel ist, desto mehr freie Radikale können neutralisiert werden. Allgemein wird empfohlen, dass wir pro Tag ca. 5.000 ORAC Einheiten zu uns nehmen, dies hängt allerdings sehr von unseren Lebensgewohnheiten ab.

Freie Radikale

Freie Radikale sind aggressive Substanzen, die einerseits in unserem Körper entstehen, die wir aber auch durch Smog, Zigarettenrauch, Feinstaub, Umweltgifte, usw. unserem Körper zuführen ( … gib uns unser tägliches Gift). Wird unser Körper mit zu vielen dieser Substanzen überschwemmt, dann treten Zellschäden und chronische Krankheiten ein. Schützen und helfen unsere Gesundheit zu bewahren, können Antioxidantien.

„Superantioxidantien“

100 Gramm Arioniabeeren schaffen allein einen ORAC Wert von über 22.000! 1 Gramm der Konabeere schafft sogar fast 6.000, das ist sehr, sehr hoch. Beide Beeren zusammen bieten also einen wunderbaren Schutz gegen freie Radikale, versorgen uns mit wertvollen Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffen.

Familie: Rubiaceae (Rötegewächse) Synonyme: Bergkaffee, Javakaffee
Medizinisch verwendete Pflanzenteile: Früchte, Samen

Ursprung

Die Konabeere ist derzeit noch weniger bekannt als die Aroniabeere und ist dennoch eine alte Bekannte. Es handelt sich dabei um Kona-Kaffee, dies ist der Handelsname für Arabica-Kaffeebohnen, die im Kona-Distrikt an der Westküste der Insel Hawaii (engl. auch Big Island) angebaut werden und die zu den teuersten Kaffeebohnen der Welt zählen. Das Anbaugebiet für die Konabeere liegt an den fruchtbaren Hängen der Vulkane Mauna Loa und Hualālai und bietet günstige Bedingungen für die Produktion von hochwertigem Kaffee.

Während KaffeeLiebhaber sich nur um die geröstete und gemahlene Bohne kümmern, schätzen wir die Schale der Kaffeebohne, die vor Antioxidantien nur so strotzt und frei von Koffein ist. Die Natur schützt das Wertvollste das sie hervorbringt, den Samen, so wie eine Mutter ihre Kinder schützt. Um den Samen der Früchte zu schützen braucht die Mutter Natur Kräfte, die eine Alterung verzögern und diese Substanzen befinden sich in der Schale der Frucht. Es handelt sich dabei um Antioxidantien.

Bisher wurde die Schale der Kona Kaffeebohne einfach entsorgt. Nun aber wurde die Schale auf ihre Inhaltsstoffe untersucht und man erkannte, wie viele wertvolle Substanzen darin enthalten sind. Der ORAC Wert der Konabeere liegt bei unglaublichen 6.000 Einheiten pro 1 Gramm und liegt somit im oberen Spitzfeld aller je gemessenen Werte.